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Chilling Con Carne

Drogen, Dreck, Tequila – an kaum einer anderen Stadt haften so viele Klischees wie an Mexico City. Doch sie hat auch ein anderes, ein zweites und faszinierendes Gesicht. Auf der Suche nach kulturellen oder kulinarischen Oasen auf hohem Niveau haben wir für die energiegeladene und kontrastreiche Stadt, die mit ihrem bunten Mix an Ethnien, mit ihren Traditionen sowie der spannenden Mischung aus dem traditionellen Mexico und internationaler Moderne, beeindruckt, Insider-Tipps bekommen. Denn diese Stadt, die niemals schläft, überrascht auch mit wunderbaren besinnlichen und chilligen Plätzen.

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Foto: Alexander Meyer

Es sind diese unglaublichen Farben der Stadt und diese faszinierenden Impulse, die eine nie gekannte Leidenschaft für den einzigartigen Kontrast von Gestern und Heute aufflackern lassen, der alle Sinne weckt und widersprüchlich wie ein gefühlter Tango anmutet. Oder kennen Sie sonst eine Stadt, wo Sie einfach nur eine Straße überqueren müssen, um von einer Epoche zur anderen zu wandern? Da reicht es auch, wenn Sie für diese atemberaubende, schier überdimensionale große City mal nur fünf Tage Zeit haben sollten.

Mexikos uralte Kulturen sind im Museo Nacional de Anthropologia zu sehen. Hier der "stone of the sun". Foto: Stefan Franke

Mexikos uralte Kulturen sind im Museo Nacional de Anthropologia zu sehen. Hier der „stone of the sun“. Foto: Stefan Franke

Niemand anders als die Künstlerin und Frauenrechtlerin Frida Kahlo könnte man wegen der gemeinsamen totalen Widersprüchlichkeit als ein Spiegelbild der Stadt betrachten: fröhlich und melancholisch. Frida malte farbenfrohe Pflanzen und lächelnde Tiere, aber auch verwundete Körper und Totenköpfe, nahm in ihren Werken immer wieder Bezug auf die Kunst der Azteken und der Maya. Nirgendwo anders erfühlt man all das bewusster als im Frida Kahlo-Museum, ihrem Geburts- und Wohnhaus.

Mexikos Traditionen und insbesondere der Totenkult mutet zuweilen fremd an. Die zahlreichen Totenkopffiguren haben jedoch eigenen Charme. Foto: Museo Dolores Olmedo

Mexikos Traditionen und insbesondere der Totenkult mutet zuweilen fremd an. Die zahlreichen Totenkopffiguren haben jedoch eigenen Charme. Foto: Museo Dolores Olmedo

Es steht in Coyoacán und das unglaubliche tiefe Blau (gegen böse Geister) der Casa Azul ist ein Faszinosum und das passende Entrée in die Welt dieser ungewöhnlichen Frau. Denn es sind nicht nur ihre Werke, die die Menschen bis heute fesseln, sondern auch ihr exzessiver Lebensstil. Frida Kahlo beharrte auf diesen Satz: „Ich habe niemals Träume gemalt. Was ich dargestellt habe, war meine Wirklichkeit.“ Um mit ihr umgehen zu können, war für die vom Schicksal schwer geprüfte Frau das Malen nicht nur Leidenschaft, sondern auch eine Art Selbst-Therapie.

…den gesamten Text und weitere spannende Themen wie “Dem Licht entgegen – Gino Sarfatti, der Meister des modernen Lichts”, “Es gibt sie doch, die Heinzelmännchen – der stille Service im Hause Kempinski” lesen Sie in Ausgabe 32 ‘Quality Artefact’.

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