Travel | Whisper down the lane
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Whisper down the lane

In den großen schicken Clubs fand ich sie. Die Wallstreet Männer an ihren Tischen mit Bottle-Service, die Promoter, deren Job darin besteht, spindeldürre, champagnerschlürfende Models dekorativ zu platzieren, um das Image des Clubs aufzupolieren, und dazwischen der normale Mix des typisch feierwütigen Publikums. Es sind außerordentlich schicke Etablissements, in hippen, durchdesignten Hotels und gehypt durch selektiven Einlass. In den vergangenen Jahren, kurz nach der Wirtschaftskrise, hat sich hier ein neuer Trend etabliert. Es ist das geheime, versteckte, exklusive Feiern in den sogenannten „Speakeasies“ – ein Konzept, das in den zwanziger Jahren aus der Not heraus entstanden ist, heute auch ganz ohne Prohibition neuen Kultstatus erfährt. Die Speakeasies sind Bars und Clubs: die Adressen kennen nur die Insider, keine offensichtlichen Eingänge laden das normale Fußvolk ein.

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Sie sind versteckt, klein und dadurch natürlich exklusiv. Fündig wurde ich erstmalig ganz speakeasy-like durch einen puren, aber glücklichen Zufall. Nach einem Abendessen in einem brandneuen französischen Restaurant namens „Chicane“ in Soho, ging es unerwartet hinunter in die Kellerräume, vorbei an Toiletten und Küche. Eine Tür, noch eine Tür und wieder einen Raum passierend. Geheimnisvoll, etwas verwirrend und mit einem mulmigen Gefühl finde ich mich mitten in einer der angesagten Speakeasy Bars. Genau hier treffe ich den bekanntesten New Yorker Speakeasy Connaisseur, Christian Alexander.

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Er bezeichnet sich selbst als Kurator des Nachtlebens, war in vielen New Yorker Clubgrößen, wie zum Beispiel dem berühmt berüchtigten „The Box“, involviert und seine Handynummer wird, wenn es ums Feiern im Big Apple geht, unter so manchen Stars wie Prince, den Beckhams und Alicia Keys weitergereicht. Auf die Frage, warum Speakeasies so populär seien, erklärt er mir: „Die Leute wollen weg von den Massen. Sie mögen die Exklusivität und Exklusivität ist heute der neue Luxus. Sich nicht beobachtet fühlen und ein wirkliches Erlebnis spüren. Alles dreht sich um dieses Erleben, wenn man solch einen Club betritt. Die Leute werden mit einbezogen und fühlen sich befreit. Dinge passieren hinter geschlossenen Türen, die sonst nicht passieren würden.“

 

Die ganze Geschichte lesen Sie in der neuen Quality 38 „Think Pink“.

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